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Siedle unterstützt das Seminar nicht nur als Sponsor, sondern auch inhaltlich; im ersten Schritt mit einem Workshop zu gestalterischen und technischen Entwicklungen an der Schwelle. Im Rahmen einer mehrtägigen Exkursion besuchten 25 angehende Architekten das Unternehmen. An einen praktischen Teil schloss sich ein Planungsworkshop an, der anhand realer Projekte auslotete, wie weit die Siedle-Systeme baulichen und planerischen Anforderungen entgegenkommen.
Im Bild: Siedle-Designer Eberhard Meurer erläutert den ganzheitlichen Ansatz seiner Entwürfe. |
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Im Workshop setzten die Studenten Sprechanlagen zusammen, programmierten sie und testeten die mobile Übertragung von Live-Videobildern. |
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Die Auseinandersetzung mit den technischen Prozessen an der Schwelle mündete in einen konstruktiven Dialog. Besonders die künftige Interaktion von Architektur und Technik beschäftigt die nachwachsende Generation.
Werden Digitalisierung und Vernetzung die etablierten Prozesse auflösen? Wie wird sich das Spannungsfeld zwischen stetig zunehmender Transparenz einerseits und dem ebenfalls wachsenden Bedürfnis nach Sicherheit, nach Abschottung, entwickeln? Können Schwellenräume der Architektur vorgelagert werden, und muss es dann überhaupt noch punktuelle Technikinstallationen geben? Solche und ähnliche Fragen führten schnell zu Ideen und Visionen jenseits der aktuellen Produktrealität. |
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„Nur wenn wir wissen, wie die Schwelle morgen aussieht, können wir die richtige Technik dafür entwickeln“, sagt Peter Strobel, Leiter der Unternehmenskommunikation. „Technischer Fortschritt gibt uns zwar die Möglichkeit zur Innovation, aber die Richtung kann er nicht bestimmen. Deshalb ist es entscheidend zu wissen, welche Technologie gebraucht und wie sie eingesetzt wird. Der Austausch mit jungen Architekten hilft uns, davon eine Vorstellung zu bekommen. Umgekehrt haben wir die Chance, dabei zu sein, wenn die Schwelle von morgen definiert wird. Im Idealfall sehen wir also nicht nur in unsere Zukunft, wir gestalten sie sogar mit.“
Im Dialog über das Thema Schwelle: Till Böttger, Seminarleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Entwerfen und Raumgestaltung, und Peter Strobel. |
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In einer Entwurfsübung suchen die Seminarteilnehmer nun zukunftsweisende Wege, sich mit dem Phänomen des „Dazwischen“ auseinanderzusetzen. Dabei entstehen Modelle und Zeichnungen, die sich mit dem Verhältnis der Räume zueinander, aber auch mit den „Schwellenraum-Apparaturen“ befassen, den „Sinnesorganen des Gebäudes“, wie die Kommunikationstechnik in der Diskussion bezeichnet wurde.
„Für die Gestaltung dieses sensiblen Bereichs ist das Wissen um die technischen Apparaturen von großer Relevanz“, so Till Böttger. „Wir wollen gemeinsam unsere Wahrnehmung für die Sequenz des räumlichen Übergangs schärfen und neue Szenarien entwerfen.“ |
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